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Was genau ist eine Schilddrüsenüberfunktion?

Eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) tritt dann auf, wenn sich im Blut zu viele Schilddrüsenhormone befinden. Das kann mit einer gesteigerten Produktion oder Ausschüttung von Hormonen durch die Schilddrüse zusammenhängen. in 50% aller Fälle gilt Morbus Basedow als Verursacher des Überschusses von Schilddrüsenhormonen im Blut. Bei dieser Krankheit werden vom Körper versehentlich Abwehrstoffe gebildet, die dann in der Schilddrüse aufgrund ihrer Form eine Steigerung der Hormonbildung verursachen. Die anderen 50% werden meist durch Fehler in der Gewebestruktur der Schilddrüse hervorgerufen. Das können Knoten sein oder nicht richtig ausgebildete Zellen. Oft entsteht bei einer Überfunktion eine Struma, der sogenannte Kropf. Dieser ist eine Gewebevermehrung innerhalb der Schilddrüse. Die anderen Symptome sind meistens das Gegenteil der Symptome einer Unterfunktion.

Folgende Symptome sind häufig bei einer Schilddrüsenüberfunktion:

  • gesteigerte nervöse Erregbarkeit
  • Schwitzen
  • Wärmeintoleranz
  • stark beschleunigter Puls
  • große Blutdruckamplitude (Differenz zwischen systolischem und diastolischem Blutdruck)
  • Hervortreten der Augen
  • Gewichtsabnahme ohne Änderung des Essverhaltens
  • Fingertremor (zittrige Finger)

 

Weitere Details und Informationen zur Schilddrüsenüberfunktion hinsichtlich Ursache, Diagnose, Therapie und Behandlung finden Sie auf dieser Seite.

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